Königskinder

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Sechzehn Jahre nach dem karrierebestimmenden Erfolg von Hänsel und Gretel kehrte Engelbert Humperdinck erfolgreich in den Zauberwald zurück - diesmal in seine dunkleren Tiefen für das Erwachsenenmärchen Königskinder. Else Bernstein-Porges' mysteriöses gleichnamiges Spiel hatte den Komponisten längst fasziniert und inspirierte seine bahnbrechende Melodramatisierung des gesamten Stückes von 1897 mit musikalisch notierter Sprache. Während dieses mutige Experiment scheiterte, hielt Humperdincks Besessenheit mit dem Thema an und führte schließlich zur vollwertigen Opernszene von 1910. Bei der Premiere der Metropolitan Opera erntete das Werk triumphalen Beifall, wurde als "die wichtigste Oper seit Parsifal" gefeiert - und begeisterte das Publikum bis zum Vorhangruf, als die Sopranistin Geraldine Farrar mit dem Bogen eine der Live-Gänse packte, die sie persönlich für die Inszenierung ausgebildet hatte. Die Königskinder des Titels sind zwei junge Menschen, die weit weg von der Gesellschaft aufgewachsen sind - ein Gänsemädchen, das von einer Hexe im Wald isoliert aufgezogen wird, und ein Prinz, der mit einem Silberlöffel im Mund in einem undurchdringlichen Schloss geboren wurde. Bei einem zufälligen Treffen verlieben sich die beiden Außenseiter und führen sie zu getrennten Besuchen in die führerlose Stadt Hellabrunn im Tal darunter - wo sie erfahren, dass die Welt draußen nicht immer und nicht immer weise ist. Denn in Königskinder hat das Erleben einen hohen Preis, denn die Jungen lernen, dass alle Märchen Happy Endings haben können. Natur und Zivilisation geraten in dieser neuen Produktion von Matthew Wild in Konflikt mit traumhaften Entwürfen von Herbert Murauer, die die "seltsame Poesie" des Textes, wie Humperdinck sie liebevoll beschrieb, zementieren.

Programm und Besetzung

Dirigent: Giedrė Šlekytė Šlekytė

Stage Director: Matthew Wild

Bühnenbild & Kostümdesign: Herbert Murauer

Lichtdesign: Olaf Winter

 

Der Sohn des Königs: Gerard Schneider

Gänsehaut: Elisabeth Reiter

Spielmann: Iain MacNeill

Hexe: Katharina Magiera

Holzfäller: Thomas Gazheli

Broombinder: Jaeil Kim

Ratsältester: Franz Mayer

Vermieter: Oskar Hillebrandt

Gastgebertochter: Kelsey Lauritano

Schneider: Michael Petruccelli

Stallmädchen: Valerie Eickhoff

Festspielhaus Erl

Festspielhaus

 

Das Festspielhaus verfügt über insgesamt 862 Sitzplätze ‒ 732 auf der Tribüne und 130 mobile Sitzplätze im Bereich des Orchestergrabens ‒ und den mit 160m² größten Orchestergraben der Welt. Die gesamte Nutzfläche beträgt 7.000m². Das Festspielhaus wurde von Delugan Meissl Associated Architects, Wien, geplant und von der STRABAG als Generalunternehmer gebaut (Projektleitung: Ing. Georg Höger).

Durch seine dunkle Fassade passt es sich im Sommer an die von dunklem Wald geprägte Hintergrundlandschaft an und gewährt dem Passionsspielhaus den Vortritt. Im Winter ist es umgekehrt: Während das weiße Passionsspielhaus in der verschneiten Umgebung zurücktritt, sticht das dunkle, zu den Vorstellungen beleuchtete Festspielhaus inmitten der hellen Landschaft hervor.

Das Festspielhaus verfügt auch über jene Infrastruktur, die im Passionsspielhaus lange vermisst wurde. Mit Foyer und Garderoben, moderner Bühnentechnik, zahlreichen Probenräumen und ausreichend Platz für Büros gewährt das Festspielhaus den Tiroler Festspielen Erl jenen Rahmen, den sie brauchen, damit ihr Erfolg für die Zukunft Wurzeln schlagen kann.

 

Passionsspielhaus

Das Passionsspielhaus in Erl wurde nach den Plänen von Architekt Robert Schuller von 1957 bis 1959 erbaut und ist ein akustisches und architektonisches Meisterwerk. Es fügt sich harmonisch in die Landschaft und verlängert schneckenförmig das Gebirge in die Ebene hinein. Dank seiner außergewöhnlichen, kühnen Form ist das Gebäude zu einem markanten Wahrzeichen von Erl geworden. Das größte Orchestertheater Österreichs bietet Platz für 1500 Besucher. Die Bühne mit einer Breite von 25 Metern und einem Podest- und Stufenaufbau bildet einen höchst eindrucksvollen Rahmen für die 500 Darsteller im Passionsspiel – aber auch für das Orchester der Tiroler Festspiele Erl, das während der Opernaufführungen hier Platz nimmt, da es keinen Orchestergraben gibt.

 

Seit 1997 können sich die Besucher im neu errichteten Buffetbereich stärken. Im Jahr 2003 wurde der Kunstraum, ein Veranstaltungsraum für ca 150 Personen, eröffnet. Bei der Sanierung von Oktober 2006 bis April 2007 wurden die Sanitäranlagen für die Zuschauer erneuert, ein "Orchestergraben" mit Hebebühne und ein Unterbau für die Hauptbühne eingebaut, der Zuschauerraum erhielt eine Hörschleife und einen neuen Fußboden, Beleuchtungsstege, Außengestaltung, Kellerraum unter der Eselrampe, Kiosk, Elektroinstallationen und Lüftungsanlage wurden erneuert, die Garderoben und das Stiegenhaus saniert.

 

ANREISE: IHR WEG NACH ERL

 

AUTO

Von Norden kommend (Deutschland, NL)
A 8 Richtung Salzburg, Autobahndreieck Inntal auf A 93 Richtung Kufstein,
Autobahnausfahrten: Nussdorf/Brannenburg oder Oberaudorf/Niederndorf

Von Osten kommend (Salzburg, Ostösterreich)
Westautobahn A1 Richtung Salzburg, über A8 Richtung München, Autobanhdreieck Inntal auf A 93 Richtung Kufstein, 
Autobahnausfahrten: Nussdorf/Brannenburg oder Oberaudorf/Niederndorf

Von Süden kommend (Italien)
A22 Richtung Brenner, A13 Richtung Innsbruck, Inntalautobahn A 12 Richtung Kufstein, 
Autobahnausfahrten: Kufstein Nord oder Oberaudorf/Niederndorf

Von Westen kommend (Westösterreich, Schweiz)
A12 Inntalautobahn Richtung Kufstein, 
Autobahnausfahren: Kufstein Nord oder Oberaudorf/Niederndorf

In Österreich besteht eine Vignettenpflicht für die Benutzung von Autobahnen

 

Fahrzeiten
München – Erl ca. 1 Autostunde
Salzburg – Erl ca. 1 Autostunde
Innsbruck – Erl ca. 45 Autominuten

 

BAHN

Alle Fernverkehrs- und Regionalzüge halten in Kufstein. Ein Shuttledienst nach Erl ist gegen telefonische Voranmeldung möglich, Tourismusverband Ferienland Kufstein.

 

FLUG

Flughäfen

Innsbruck (90 km)
Salzburg (90 km)
München (110 km)


Den Besuchern der Tiroler Festpiele Erl steht auch ein Shuttleservice von Innsbruck nach Erl und retour zur Verfügung.

 

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